Brahms: Requiem

Am Samstag, 17. November, wird um 19.30 Uhr in der Christophoruskirche in Berlin-Friedrichshagen das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms in der Fassung für Chor, zwei Flügel und Pauken aufgeführt.

Es ist eine der wichtigsten Kompositionen von Brahms und eines der bedeutendsten Vokalwerke überhaupt; in eine Reihe zu stellen mit Bachs Passionen und mit Beethovens Missa solemnis. Das Deutsche Requiem gehört in seiner berührenden Lebensnähe zu den meist aufgeführten Werken der symphonischen Chorliteratur.
Brahms vollendete das Werk 1868. Damals war es zumindest ziemlich gewagt, ein „Requiem“ (d.h. eine Totenmesse) zu komponieren, das nicht auf dem lateinischen Requiem-Text beruht. Brahms stellte für sein Requiem Bibelzitate frei zusammen. Beinahe skandalös erschien es den Zeitgenossen, dass Jesus Christus in keiner einzigen der verwendeten Bibelstellen erwähnt wird.
(Daraus schloss übrigens mein (DDR-) Musiklehrer, dass das Requiem explizit als nicht christlich, sondern humanistisch zu verstehen sei. Gründlicher kann man sich in der Beurteilung dieses Werkes nicht irren.)
Clara Schumann schrieb an ihren Freund Johannes Brahms nach dem Hören des Requiems: „Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“
Die Mitwirkenden

Barbara Berg – Sopran
Bert Mario Temme – Bariton

Marlene Preubsch und Andreas Wenske – Flügel

Johannes Hamann – Pauken

Christophorus-Kammerchor 


Margarete Gabriel –  Leitung

Karten für 15 € sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Rathaus Friedrichshagen und an der Abendkasse erhältlich. Ermäßigte Karten für 12 € gibt es nur im Vorverkauf.

Es wäre schön, wenn Sie am 17. November Zeit zum Hören dieser wunderbaren Musik hätten und kommen könnten.

Mit einem herzlichen Gruß, Johannes Schönherr